Zeichnungen und Karikaturen

Als ich 1987 mit meinem Studium der Vor- und Frühgeschichte begann, fing ich auch an, Archäologen-Karikaturen zu zeichnen. Zunächst nur für meine Kommilitonen. Später wurden aber auch einige meiner Zeichnungen veröffentlicht. So 1994 in dem Heft "Archäologen und Germanen", 1999 bis 2001 in den Neujahrsgrüßen des Westfälischen Museums für Archäologie oder auf der Internetseite der Arbeitsgruppe Schulbuch der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte.

1997 wollte ich eine "Archäologenfibel" schreiben, eine humoristische Einführung in die Archäologie. Darin sollten auch einige Karrikaturen abgedruckt werden. Leider ist aus diesem Projekt aus Zeitmangel nichts geworden.

Die Arbeit der Archäologen ist spannend und vielseitig. Für Außenstehende erscheint sie manchmal aber auch kurios; immer dann, wenn es eine Unverhältnismäßigkeit gibt. Wenn der Archäologe beispielsweise mit einem feinen Pinsel die abgenagten Reste einer steinzeitlichen Mahlzeit freilegt oder mit dem Staubsauger die Knochen eines mittelalterlichen Königs aus der umgebenden Sandschicht heraus präpariert. Für den Archäologen ist es ein großartiger Moment, wenn er in sorgfältiger Arbeit ein Bruchstück unserer Vergangenheit aus der Erde heraus holen kann. In der Zeitung steht dann aber: "Martin Salesch skelettiert die Äbtissin von Quernheim". 

2001 habe ich in der Arbeitsgruppe Schulbuch der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte zugearbeitet und eine Literaturliste für Nordrhein-Westfalen erstellt. Zudem habe ich ein Bild gezeichnet, dass lange als Logo für die AG genutzt wurde. 


Zeichnungen aus der Schulzeit

1983 bis 1986


Frühe Zeichnungen

Von 1980 bis 1982 habe ich mir eine Zeitschrift mit Gedichten, Rätseln und kulturhistorischen Texten gebastelt. Ich nannte sie "Musischer Merkur". Insgesamt sind acht Ausgaben erscheinen. Auch ein paar Zeichnungen waren darin, die zumeist den Götterboten passend zum Thema der Zeitschrift zeigten.